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Austvågøy |
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Insel-Karte/-Infos |
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Die nördlichste Insel |
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Grundsätzlich sollte man auf Austvågøy, wie auch auf den anderen Inseln, alles das machen, was die Reiseführer vorschlagen. Aber man kann nur dann wirklich in die Lofoten einsteigen, wenn man die nötige Zeit mitbringt. Z.B. einmal in Svolvær zu Fuß zur Insel Svinøya über die hohe Brücke spazieren gehen. Svinøya ist der Ortsteil Svolværs, der dem Marktplatz und den Schiffsanlegern gegenüberliegt, mit den Stockfischgestellen. Und dann sollte man einmal auf Svinøya das Grab von Gunnar Berg suchen oder bis zum Abschluss der Mole gehen - ein toller Blick über Svolvær in die Berge. Es
gibt verschiedene Möglichkeiten, von
Svolvær aus den Trollfjord zu besichtigen.
Ich habe folgende gewählt:
In Kabelvåg ist um die Zeit der Johannisnacht immer ein Markt, bei dem sich die örtlichen Gruppen darstellen mit Aufführungen, Essen, Ausflügen und vielem mehr. Direkt am Marktplatz liegt die meiner Meinung nach beste Kneipe der Lofoten. Im Prestengbrygga gibt es sonntags Kuchen, abends Essen, manchmal Rockmusik, Country, Jazz und das "live" - auf die Plakate achten! Es kann auch passieren, dass man zusammen mit den anderen Gästen Fußball über drei, vier Monitore schaut oder einfach draußen auf der Terasse sitzt. Egal, hier ist immer was los.
Das gleiche gilt für die Gallerie von Karl Erik Harr in Henningsvær und die Dia-Überblendschau von Frank A. Jensen. In Henningsvær kann man übrigens Stockfisch essen, im Henningsvær Feriebrygge, direkt am Hafenkai. Ein
ganz besonderes Phänomen, das ich bei
einem Besuch auf Austvågøy
erlebte, möchte ich noch erwähnen,
bevor ich zur nächsten Insel weiterreise.
Wir waren an einem wunderschönen Junitag
von Svolvær nach Laukvika am Austnesfjorden
unterwegs. Für diese Fahrt hatten wir
uns extra einen Leihwagen in Svolvær
geholt. Bei Sildpollen zeigte das Autothermometer
18 Grad Celcius, der Himmel war klar und
blau. Ich bog von der E10 ab Richtung Laukvik
und sah eine Wolkendecke vor mir. Es war
der "Gutwetter-Nebel", wie er
von Plötzlich quollen die Wolken über die Berge und ließen sich über der Gegend nieder wie ein auslaufender Pudding. Damit hatten wir für die nächsten Tage die Berge verloren. Wie ein Deckel legten sich die Wolken auf die Lofoten und nach drei Tagen auf unser Gemüt. |
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