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Kapelle von Sildpollen auf Austvagoy

   Austvågøy

 

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Insel-Karte/-Infos  Austvågøy - Stand 02.06.05    

 

 

Die nördlichste Insel


Statt Austvågøy wird oft von Vågan gesprochen. Vågan ist aber die Bezeichnung der Gemeinde und nicht der Insel. Die Gemeinde Vågan umfasst beinaheAustvagoy die gesamte Insel Austvågøy, einige kleine Inseln im Vestfjord wie z.B. Skrova, die Südspitze von  Hinnøy und die Insel  Gimsøy. Ein Teil des Nordens von Austvågøy gehört verwaltungstechnisch zu den Vesterålen.
Zu den bekanntesten Orten dieser Insel gehören Svolvær, Kabelvåg und natürlich Henningsvær.

Grundsätzlich sollte man auf Austvågøy, wie auch auf den anderen Inseln, alles das machen, was die Reiseführer vorschlagen. Aber man kann nur dann wirklich in die Lofoten einsteigen, wenn man die nötige Zeit mitbringt.

Z.B. einmal in Svolvær zu Fuß zur Insel Svinøya über die hohe Brücke spazieren gehen. Svinøya ist der Ortsteil Svolværs, der dem Marktplatz und den Schiffsanlegern gegenüberliegt, mit den Stockfischgestellen.

Und dann sollte man einmal auf Svinøya das Grab von Gunnar Berg suchen oder bis zum Abschluss der Mole gehen - ein toller Blick über Svolvær in die Berge.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, von Svolvær aus den Trollfjord zu besichtigen. Ich habe folgende gewählt:

InsidertippMit dem Linienbus von Svolvær nach Stokmarknes (liegt auf den Vesterålen), dort Besichtigung des Hurtigruten-Museums (Achtung, Zeit ist sehr knapp), dann mit der Hurtigruten zurück nach Svolvær.
Die Hurtigruten fährt bei schönem Wetter in den Trollfjord, und das ist absolut irre, mit diesem Riesenschiff. Der Haken ist nur das schöne Wetter, aber wenn die Sonne scheint, nicht zögern, ab in den Bus.
Preislich ist das vergleichbar mit den anderen Angeboten, da Bus und Hurtigruten nicht teuer sind (gesamte Tour ca. 260 NOK in 2004).
Mit der Hurtigruten kann man die kurzen Stecken getrost ohne Voranmeldung fahren, wenn man nicht auch noch ein Auto mitnehmen will. In der Hauptsaison kann es mal vorkommen, dass die Hurtigruten völlig ausgebucht ist, aber das ist selten.
Svolvær - Stokmarknes, Svolvær - Stamsund oder sogar bis nach Bodø gibt einen kleinen Eindruck von diesem Hurtigruten-Flair - bezahlt wird einfach an Deck.
 

InsidertippIn Kabelvåg sollte man sich einmal die Zeit nehmen und kurz hinter der Ortsausfahrt rechts hoch am Karlsvatnet vorbei, bis zum Storkongsvatnet zu wandern. Man hat die prachtvolle Bergwelt direkt um sich und kommt sich stellenweise vor wie in der Telemark. Plötzlich ein ganz anderes Bild.

In Kabelvåg ist um die Zeit der Johannisnacht immer ein Markt, bei dem sich die örtlichen Gruppen darstellen mit Aufführungen, Essen, Ausflügen und vielem mehr. Direkt am Marktplatz liegt die meiner Meinung nach beste Kneipe der Lofoten. Im Prestengbrygga gibt es sonntags Kuchen, abends Essen, manchmal Rockmusik, Country, Jazz und das "live" - auf die Plakate achten! Es kann auch passieren, dass man zusammen mit den anderen Gästen Fußball über drei, vier Monitore schaut oder einfach draußen auf der Terasse sitzt. Egal, hier ist immer was los.

Sehenswürdigkeit Lofot-Museum, Lofot-Aquarium und die Gallerie von Espolin Johnson in Storvågan sind Pflichtprogramm - und dazu gehört auch die Dia-Überblendschau im Lofot-Aquarium.

Das gleiche gilt für die Gallerie von Karl Erik Harr in Henningsvær und die Dia-Überblendschau von Frank A. Jensen. In Henningsvær kann man übrigens Stockfisch essen, im Henningsvær Feriebrygge, direkt am Hafenkai.

Ein ganz besonderes Phänomen, das ich bei einem Besuch auf Austvågøy erlebte, möchte ich noch erwähnen, bevor ich zur nächsten Insel weiterreise. Wir waren an einem wunderschönen Junitag von Svolvær nach Laukvika am Austnesfjorden  unterwegs. Für diese Fahrt hatten wir uns extra einen Leihwagen in Svolvær geholt. Bei Sildpollen zeigte das Autothermometer 18 Grad Celcius, der Himmel war klar und blau. Ich bog von der E10 ab Richtung Laukvik und sah eine Wolkendecke vor mir. Es war der "Gutwetter-Nebel", wie er von  Gro Røde beschrieben wird, dem ich hier begegnete. Über mir, hinter mir und neben mir nur blauer Himmel und vor mir eine ca. 200 Meter Dicke Wolkendecke, unter die ich nun drunterfuhr. Hier war mit einem Schlag die Sonne weg. Das Thermometer zeigte in Laukvik nur noch 7 Grad Celcius. Unterwegs hielten wir an und sprachen mit den Einheimischen über dieses Phänomen. Sie fragten, wie das Wetter in Svolvær sei und wunderten sich nicht über diesen Temperaturunterschied. "Klettert 200 Meter hoch in die Berge und Ihr steht in der Sonne. Aber wartet, der Wind treibt Euch den Nebel über die Berge", erklärte man uns. Ab Fiskebøl war der Himmel wieder strahlend blau und es wurde schlagartig wieder warm.

Plötzlich quollen die Wolken über die Berge und ließen sich über der Gegend nieder wie ein auslaufender Pudding. Damit hatten wir für die nächsten Tage die Berge verloren. Wie ein Deckel legten sich die Wolken auf die Lofoten und nach drei Tagen auf unser Gemüt.

 

 

Weiterführende Links

 

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