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Hier brauch ich wohl nicht viel zu sagen,
Orte wie Å, Reine, Hamnøy und
andere sprechen für sich. Und weil
sich dort auch alles tummelt, wandere ich
gerne von Mølnarodden zum Solbjørnvatnet
oder zur
Munkebu
- eine einmalig wunderschöne
Wander-Hütte in die Bergwelt der
Lofoten.
Und der Hit
ist die Fahrt mit dem Schulboot nach Vinstad, um von dort aus nach Bunes zu wandern.
Wer da einen Touristen trifft, der muss
schon wirklich viel Pech haben. Hier achte
man unbedingt auf den Bootsfahrplan, sonst
kommt man so schnell nicht mehr zurück. Und in
Bunes muss man auf die Flut achten,
sonst steht man plötzlich weit vom
Rückweg entfernt.
In
Sørvågen sollte man unbedingt
die Treppen zum alten Telegraphenturm hochgehen.
Von hier hat man einen sagenhaften Blick
über die gesamten (!) Lofoten bis hin
zum Festland.
Å
spricht für sich. Wer aber in Å
keine Führung mitgemacht hat (ich
glaube, die gibt es nur in Englisch), der hat
etwas sehr Informatives verpasst. Geht man
zur Südspitze Ås, hat man einen
weiten Blick auf die Inseln Mosken, Værøy
und dazwischen, hinten in der Ferne Røst.
Ein
Geheimtipp unter den Fotografen und Naturliebhabern
ist Olnilsøya, die Insel zwischen
Sakrisøya und Hamnøya. Nicht
nur, dass hier Überreste aus
dem 2. Weltkrieg ihre Spuren hinterlassen
haben, es sind vor allem die interessanten
Korallenbecken und Mühlentöpfe,
die bei richtigem Licht Begeisterung hervorrufen.
Als
ich zuletzt auf der Insel war, tummelten
sich dort unter anderem auch viele Wildgänse
herum. |