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©  Johannes Steinbrück - Sonnenaufgang über dem Raftsund                   white Originalfoto bei 

 

  Lofotansichten - Rückblick auf die Ereignisse im Januar 2005

 

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Lofotansichten - Stand 01.02.05    

 

15.01.05
Auf den Lofoten ist es im Moment winterlich, aber wir haben, was das Wetter betrifft, in den letzten Wochen alles erlebt. Viel Regen, Sturm, Schnee, aber am 7. Januar konnten wir die Sonne wieder sehen, zum ersten Mal im neuen Jahr. Es ist eine sehr ruhige Zeit, die Fischereien sind noch nicht ordentlich in Gange gekommen, aber die Prognosen sind gut. Die vorgeschlagene Sperrzone in den Ostlofoten wurde nicht akzeptiert. Also geht es mit den bisherigen Regelungen weiter.

Jetzt warten wir auf die Touristen. Wenn alles nach Plan geht, dann habe ich Samstag die erste Tour. Es scheint, die Saison wird gut, es haben sich 81 Kreuzfahrtschiffe auf den Lofoten angemeldet.

 

18.01.05
Es geht mit dem Bau der Festlandsverbindung der Lofoten sehr gut voran. Im März soll die Strecke Raftsundbrücke-Storå fertig sein( natürlich nicht geöffnet). Ende Mai soll der Bau für die Mittelstrecke Storå-Ingelsfjord-Øksfjord-Øksfjordbruecken starten. Im Sørdalstunnel, fast 7000 Meter, sind bereits 2500 Meter gesprengt. So, es scheint, dass die Verbindung bis zur Saison 2007 fertig gestellt wird. Dazu kommt wahrscheinlich ein 1500 Meter langer Tunnel vor Hamnøy, der als Lawinenschutz dienen soll. Hier ist der Baustart für Herbst 2005 geplant.

29.01.05
Einem kann man nicht entkommen, bei uns ist Winter. Nicht, dass es kalt ist, im Gegenteil, aber es hört ganz einfach nicht mit dem Schnee auf. Es ist Tauwetter, aber es hat geschneit, geregnet und dann wieder geschneit. Bei uns liegen etwa 75 Zentimeter Schnee und vereiste Straßen. Für Sonntag ist Südweststurm und Regen/Schneeregen gemeldet. Ich bin es langsam leid......

Der Skrei(Kabeljau) hat die Lofoten noch nicht erreicht. Vor Andenes wurde gestern eine große Menge gefangen. Aber es werden immer weniger Fischer auf den Lofoten. Seit 1990 haben 409 Fischer auf den Lofoten den Beruf aufgegeben. Hauptsächlich wegen zu niedrigen Quoten.

Es arbeiten genau so viele im Tourismusbereich auf den Lofoten wie im Fischfang.

Die Hurtigrute hatte 2004 27.000 weniger  Passagiere transportiert als im Vorjahr. Im Fernsehen wurde angedeutet, dass man als Gegenmaßnahme die Preise senken will.


Geir Svendsen

 

Da Geir sehr gut deutsch spricht und schreibt, können Fragen an ihn zu Land und Leuten der Lofoten auch direkt gestellt werden -> geirsven@online.no

 

 

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