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D/S Mira sinkt am 04. März 1941 vor Brettesnes |
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D/S Mira - Stand 01.08.10 |
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1883 startet die BDS und die NFDS eine Touristenroute von Trondheim zum Nordkapp. Die NFDS setzt die D/S Nordstjernen ein, die BDS die D/S Lofoten. 1894 wird Bergen als Startort gewählt. 1890 setzt die BDS ein weiteres Schiff ein, die D/S Neptun. 1891 kommt die D/S Mira, als viertes Schiff hinzu. Es wurde speziell für diese Touristenfahrten im Sommer gebaut. Am 05. Oktober 1898 wird die D/S Mira als drittes (viertes) Schiff der BDS in der Hurtigruten eingesetzt. 1903 fährt die D/S Mira wieder auf einer Touristenverbindung, von Hamburg, über Bergen und Fjordane, nach Trondheim. 1905 wird das Schiff durch die größere D/S Irma abgelöst.
1907 wird das Schiff auf der Werft Stavanger Støberi & Dok verlängert und kommt zurück in die Hurtigrute. Es ist nun 221,7 ft lang, 1112 BRT, 910 tdw, 1400 PS und 13 Knoten. 1909 eröffnet die D/S Mira die neue Touristenroute "Vestlandets Fjorde". Das Schiff verkehrt von 1921 bis 1927 auf der Route nach Hamburg. Im Sommer 1927 ist das Schiff wieder in der Hurtigrute. Das Streckenetz der Hurtigrute soll erweitert werden. 6x Abgang pro Woche, davon 5 ab Bergen und eine ab Stavanger. Das setzt 13 Schiffe voraus. Die BDS wählte wieder die Mira, die seit 36 Jahren im Dienst ist und seit 1907 keine Modernisierung erlebt hat. Das Schiff wird vor dem Einsatz innen und außen modernisiert, bekommt eine neue Brücke und Einrichtung. Bei der Probetour erreicht es 12,35 Knoten. 1931 bekommt das Schiff ein Radiotelefon, als eines der ersten von drei Hurtigruteschiffen. 1932 wird eine neue Kesselanlage installiert. 1937 wird die D/S Mira, nach 10 Jahren, aus der Flotte genommen. Den Platz nimmt ab sofort die neue D/S Nordstjernen ein. Im gleichen Jahr kommt die D/S Mira wieder in die Route. Die D/S Irma war vor Kabelvåg auf Grund gelaufen. Das Schiff musste daraufhin in die Werkstatt. Bis 1939. Ab 01. September 1939 wird die D/S Mira auf der Linie von Bergen nach Newcastle eingesetzt. Auf der Fahrt 4 Tage vor der norwegischen Küste, wird das Schiff von dt. Fliegern über der Nordsee, 7 bis 8mal, angegriffen. Mehrere Bomben fallen nur wenige Meter vor dem Schiff ins Meer. Während des Krieges dient es als Wohnschiff für deutsche Truppen in Bergen.
Warum der Kapitän der D/S Mira nicht auf den Warnschuss reagierte ist nicht ganz klar. Es wird angenommen, dass er die Situation vor Ort nicht richtig einschätzte, weil er wohl dachte, es sei ein deutsches Manöver. Eine andere Annahme, dass ein deutscher Offizier den Kapitän zwang, einen Versuch zu wagen, dem Zerstörer zu entkommen, konnte von Überlebenden nicht bestätigt werden. Die Besatzung und die Passagiere verlassen das Schiff, während die D/S Mira sinkt. Die Deutschen werden von den Briten gefangen genommen. 3 Passagiere und ein Besatzungsmitglied sterben bei dem Angriff. 12 werden verwundet und 2 vermisst. Der Zerstörer half bei den Rettungsarbeiten. Trotzdem sterben 4 der Verwundeten. (Quellen: Thomas Müller - www.norwegische-postschiffe.de Trotz einiger erfolgloser Bergungsversuche liegt das Wrack bis heute vor Josefskallen östlich von Brettesnes in der Mündung des Raftsundes. |
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Unterwasseraufnahmen der D/S Mira vor Brettesnes © alle Unterwasserfotos - Steinar Heitmann* freigegeben von Dag-Jostein Andresen
Ein Unterwasserfilm über die D/S Mira wird vom Neptun Dykkerklubb Sandnessjøen im Internet bereitgestellt |
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Die D/S Mira sinkt vor Brettesnes © alle Fotos aus der Sammlung von Thomas Müller - www.norwegische-postschiffe.de
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