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Raftsundbrücke |
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Raftsundbrücke - Stand 01.08.10 |
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Um ins Raftsundgebiet zu gelangen, fuhr seit 1976 bis Herbst 2001 täglich die Fähre von Svolvær über Brettesnes und Ulvåg, auf Store Molla, nach Digermulen. Bis zu diesem Zeitpunkt verkehrten lediglich Personenschiffe zwischen Svolvær und Digermulen.
Am 9. Juni 1989 wurde der Weiterbau der E10 von Fiskebøl ins Raftsundgebiet beschlossen, um sowohl die Infrastruktur des Raftsundgebietes zu verbessern, als auch diese einmalige Landschaft dem Touristenverkehr zu öffnen. Baubeginn der sogenannten Lofast Ausschnitt aus der Cappelens-Kart von 1965
1995 begannen die Planung und der Bau der Brücke von beiden Seiten des Raftsundes aus. Am 24.06.1998 wuchsen die beiden Brückenteile in der Mitte der Brücke zusammen und am 06.11.1998 wurde die Brücke eröffnet. Insgesamt wurde sie mit einem Kostenvolumen von ca. 14 Millionen Euro erstellt. Zum Zeitpunkt der Eröffnung der Brücke war sie die längste freitragende Betonbrücke der Welt. Ab Dezember 2007 ist die Raftsundbrücke der endgültig fährenfreie Zugang vom Festland zu den Lofoten. Zu diesem Zeitpunkt wird das letzte noch offene Teilstück der E10, zwischen Gullesfjord und dem Abzweig ins Raftsundgebiet, geschlossen. Das gesamte 30 km lange Projekt lief unter dem Namen Lofast Vom Scheitelpunkt der Brücke hat man einen beeindruckenden Blick in den Raftsund und kann nachmittags gegen 16:00 Uhr von oben auf das Hurtigrutenschiff schauen.
Bilder aus der Bauphase der Brücke
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